Der vergangene Jahrgang an ESA-Astronaut:innen wurde zwischen 2008 und 2009 ausgewählt. Mit den aktuellen Wissenschaftler:innen will die ESA mit gutem Beispiel voran gehen. Allerdings ist es nicht einfach Austronaut:in zu werden: Zu den Kriterien gehörten:
Auch psychisch und physisch gesund müssen Bewerber:innen sein, im Weltraum sind Krankheiten unpraktisch. Krankenhaus und medizinisches Personal gibt es nicht.
John McFall kommt aus einer Soldatenfamilie, wollte ursprünglich zum Militär, erzählt er in einem Video der ESA. Nach seinem Motorradunfall hatte sich das erledigt. Er wurde Leichtathlet, holte bei den Paraolympischen Spielen in Peking Bronze im 100-Meter-Sprint. Danach hat er Medizin studiert, arbeitet heute als Orthopäde und Unfallchirurg.
Der dreifache Familienvater ist der einzige Bewerber, der es von 257 behinderten Menschen geschafft hat. Zugelassen waren Menschen mit Bein- und Fußprothesen, mit unterschiedlich langen Beinen oder kleiner als 130 Zentimeter Körpergröße.
Im Video erzählt John McFall, was ihn antreibt.
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Durchgesetzt bei den anderen 22.500 Bewerberinnen und Bewerbern haben sich zwei Frauen und drei Männer für die erste Riege. Außerdem elf Männer und Frauen für die Reserveauswahl, darunter sind auch die ehemalige Bundeswehr-Kampfpilotin Nicola Winter und die Biochemikerin Amelie Schoenenwald aus Deutschland.
Die neuen Astronaut:innen werden nun eine einjährige Grundausbildung am Europäischen Astronautenzentrum EAC in Köln durchlaufen, in der sie unter anderem Überlebenstrainings absolvieren und Russisch lernen. Anschließend folgt eine Aufbauausbildung, erst danach beginnen die Astronautinnen und Astronauten, sich auf eine konkrete Mission vorzubereiten.
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