Türkisblaues Wasser, weißer Sandstrand. Theresia und Martin haben sich in der Paulusbucht auf der griechischen Insel Rhodos das „Ja-Wort“ gegeben. Und das mitten in der Corona-Pandemie, im Sommer 2021.
Rund 30 Gäste waren dabei. Mehr als erwartet, wie Theresia erzählt. Offiziell eingeladen war niemand, wie sie betont. Ihr Mann und sie wollten niemanden drängen, ins Ausland zu reisen. Trotzdem kamen Familie und Freunde. Im Winter wurde dann noch einmal groß gefeiert - mit rund 100 Gästen, wie die 32-jährige Flugbegleiterin aus Biebergemünd im Main-Kinzig-Kreisfreudig erzählt.
Eigentlich haben wir hier einen tollen Inhalt von Instagram für dich. Wisch über den Slider und lass ihn dir anzeigen (oder verbirg ihn wieder).
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte von Instagram angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung
Die oftmals in letzte Details geplanten Feiern kosten viel Geld - auch für die Gäste. Wer sich neue Kleidung, die Anreise oder Hotelübernachtung eigentlich nicht leisten kann, steht vor einem Problem: Wie sage ich, dass das Fest die eigenen Finanzen übersteigt?
Die deutsche Knigge-Gesellschaft rät: Gäste sollten jederzeit ehrlich gegenüber dem Brautpaar auftreten. Man sei schließlich befreundet oder sogar verwandt und wisse um die Möglichkeiten des jeweils anderen. Man solle in jedem Fall das persönliche Gespräch suchen.
Aber auch das Brautpaar sei gefragt: „Organisatorisch kann man unterstützend wirken indem man neben dem teuren Hotel auch eine günstige Alternative anbietet, Fahrgemeinschaften oder Gruppenbuchungen für die Reise organisiert oder den Dresscode etwas lockerer auslegt.“