Jonas erzählt mir in unserem Gespräch, dass es in seinem Leben schon immer um Anerkennung ging – sie war und ist ihm unglaublich wichtig. Bei den Pfadfindern hat er diese Anerkennung gefunden, und zwar ohne bewertet zu werden oder Leistungsdruck. Hier weiß er, dass er angenommen ist, egal wie es ihm gerade geht.
Seine Mutter hat ihn im Alter von acht Jahren zu den Pfadfindern geschickt. Erst war das für ihn „ein bisschen doof“, sagt er im Podcast „echt gefragt - der Talk mit Lotte“. Doch das ändert sich schnell: Er findet Anschluss und die Spiele gefallen ihm. Schmunzelnd sagt er: „Pfadfinden ist ein absolutes Nerd-Hobby.“
Als Jonas zum Podcast-Termin kommt, trägt er sein Halstuch, das schon etwas mitgenommen aussieht. Schnell wird klar: Dieses Halstuch ist wertvoll. Nicht nur, weil es viel erlebt hat, sondern auch, weil es traditionell verliehen wird. Denn bei den christlichen Pfadfindern bekennt man sich nach ein paar Jahren zur Gruppe und gibt ein Pfadfinder-Versprechen ab.
Im Vertrauen auf Gottes Hilfe will ich mit euch Pfadfinder*in sein und mich bemühen, mit euch nach unseren Pfadfinderregeln zu leben.“
Verband Christlicher Pfadfinder*innen
Erst danach bekommen sie ihr Halstuch verliehen. Im Podcast erklärt Jonas die genauen Hintergründe und auch, warum es schon sein zweites Halstuch ist. Hör gerne rein.